Neu Weißbach – Rudelstadt

Der Mühlteich in Neu Weißbach

Neu Weißbach (Nowa Bialka), unweit von Pfaffendorf in einer engen Talschlucht zwischen Mühlberg und Buchberg gelegen, war seit dem 01.01.1936 das kleinste Dorf des Kreises Landeshut. Bis zum 31.12.1935 war es Ullersdorf, das jedoch am 01.01.1936 in die Orte Liebau bzw. Berthelsdorf eingemeindet wurde.

Laut Pohlendt wird der Ort erstmalig 1736 auf dem Homannschen Atlas und im Kataster (STA Breslau) 1739 erwähnt. Die Gesamtgröße dieses Ortes umfasste 25 ha. Die damalige Ortsbezeichnung lautete: “die Höllehäuser”. Sie leitete sich von dem in der Nähe liegenden Höllenberg ab. Später wurde aus diesem ursprünglichen Ortsnamen ein verkürzter Spitzname: “die Hölle”. Es handelte sich um ein reines Weberdorf und bestand 1788 aus 18 Großhäuslern oder ganzen Stellen, 8 Mittelhäuslern oder dreiviertel Stellen und 14 kleinen Häuslern oder halben Stellen. Grundherren waren zunächst Melchior Ducius von Wallenberg und ab 1843 der Preußische Kammerherr Berchthold Graf von Mülinen.

Zwei Pfaffendorfer Jungen und ein Schild weisen den Weg nach Neu Weißbach

Nach der im Jahre 1925 durchgeführten Volkszählung lebten in Neu Weißbach 133 Einwohner, von denen nur 10 katholisch waren. Die zuständigen Kirchen beider Konfessionen befanden sich in Haselbach. Knie und Melcher erwähnen in ihrer 1845 herausgegebenen Übersicht über die Dörfer und Städte Schlesiens bereits eine evangelische Schule in Neu Weißbach. Für den Unterricht zuständig war über einen längeren Zeitraum der jeweilige Eventhaler Lehrer. Dieser Umstand führte zu einem Mangel an geeigneten Lehrkräften in Eventhal. Viele Lehrer sahen Eventhal nur als Durchgangsstation an, da der Weg nach Neu Weißbach im Winter und auch bei sommerlicher ungünstiger Witterung oft sehr beschwerlich war. Einen eigenen Lehrer konnte sich Neu Weißbach aber wegen fehlender Mittel zunächst nicht leisten. Erst um 1900 war dieses Problem gelöst.

Neu Weißbach war kein Fremdenverkehrsort aber Wanderer oder Spaziergänger besuchten das Dorf. Ein alter Reiseführer aus dem Jahr 1907 weist auf einen schönen Spaziergang hin, der von Pfaffendorf nach Neu Weißbach führt: “Um den Mühlberg herum unter düsteren hundertjährigen Tannen führt in 20 Minuten ein bequemer ebener Weg durch das Höllental nach Neu Weißbach, welches vom großen Verkehr abgeschlossen zwischen Wiesen und Getreidefeldern eingebettet liegt”. Heute gehört Neu Weißbach zur Landgemeinde Kamienna Góra (Landeshut). Mit Ausnahme des ehemaligen Schulgebäudes sind allerdings keine Häuser des Ortes mehr vorhanden.

Ober Zieder - Gasthof "Zur halben Meile"

Ober Zieder (Czadrów) liegt an der Straße zwischen Landeshut und Grüssau. Der Ort wurde mit der Kolonie Schönwiese zu einer Gemeinde vereinigt und grenzt an Landeshut. Ober Zieder war früher Haltestation der Ziedertalbahn. Gegründet wurde Ober Zieder im Jahre 1292 unter dem Namen “Cydir”. 1372 lautete die neue Ortsbezeichnung “Czedir”. Das Dorf blieb bis zum Zeitpunkt der Säkularisation im Besitz des Zisterzienserklosters Grüssau.

Unter Abt Bernhard Rosa kam es während der Gegenreformation 1687 im Grüssauer Stiftsland zu Unruhen. Mit großer Härte und Unduldsamkeit erreichte er es, dass das Gebiet des Klosters wieder katholisch wurde und bei diesem Glauben verblieb. Wegen der strengen Maßnahmen gegen die evangelischen Pächter des Klosterlandes, denen er die Erbpacht kündigte und sie dadurch ihrer Existenz beraubte, verließen 1240 evangelische Bewohner im Jahr 1687 vor allem aus Reichhennersdorf und Ober Zieder Haus und Hof und wanderten nach Sachsen aus, wo sie Glaubensfreiheit erhielten und dort das Dorf Neugersdorf bei Meffersdorf gründeten. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg fiel Ober Zieder 1742 zusammen mit Schlesien an Preußen. Das Land hatte während des Krieges stark gelitten und Friedrich der Große bemühte sich um den Wiederaufbau der Städte und Dörfer. Um die Lücken im Berufszweig der Weber zu schließen, ließ der König im Ausland werben und den Zuwanderern einen geschenkten Webstuhl und Abgabenfreiheit für mehrere Jahre versprechen. Eine besondere Verpflichtung legte er dem neuen Grüssauer Abt Malachias Schönwiese auf: Dieser wurde verpflichtet, so viele evangelische Weber, wie unter Abt Bernhard Rosa im 17. Jahrhundert vertrieben wurden, neu anzusiedeln. Nach seinen Anordnungen sollte das Kloster Grüssau auf eigene Kosten binnen sechs Jahren vom Jahr 1763 an auf Stiftsgebiet eine Fabrique von 150 fremden evangelischen Familien anlegen und zwar 100 gezogenen Damastwebern, 25 buntgestreiften Webern und 25 weißgarnigen Leinwandwebern. Dabei sollten jährlich ca. 20-30 Familien  jeweils ein neu erbautes Haus und dazu ein “Fleckerl Garten”, alles frei von Abgaben, erhalten. So entstand die Weberkolonie Schönwiese. Die Erwartungen des Königs waren allerdings viel zu hoch. Im Jahre 1768 waren erst 34 Familien angesiedelt worden, davon kamen 25 aus Sachsen, 4 aus Böhmen, 1 aus Mähren, 1 aus Isenburg (Hessen) und 3 “Subjekte waren entlaufen”.

Bahnhof Ober Zieder (Aufnahme 1910)

In der Nähe von Ober Zieder wurde vor Jahrhunderten ein Cholerafriedhof angelegt. Ein Denkmal erinnert an die schlimme Zeit der Ausbreitung der Seuche im Landeshuter Land.

Ober Zieder bildete eine eigene Landgemeinde und gehörte seit 1874 zusammen mit den Landgemeinden Hermsdorf grüss. und Lindenau zum Amtsbezirk Hermsdorf grüss., der am 13.06.1925 in Amtsbezirk Grüssau umbenannt wurde. Die Bevölkerung war überwiegend katholisch. Im Jahre 1925 zählte der Ort 495 Einwohner (davon 141 evangelisch), 1939 waren es 519. Heute gehört Ober Zieder zur Landgemeinde Kamienna Góra )Landeshut).

Ober Zieder war der Geburtsort des Abtes Ildephons Reuschel, der als letzter Abt vor der Säkularisation im Jahre 1810 in die Grüssauer Klostergeschichte einging. Hier erblickte er am 06.11.1742 das Licht der Welt. Sein Geburtshaus wurde später das “Prälatenhäusel” genannt.

Oppau (Opawa) liegt im östlichen Riesengebirge am Silberbach. Dieser entspringt oberhalb des Dorfes auf den sogenannten Silberwiesen und mündet unterhalb des Dorfes in den Bober. Es wird über eine Stichstraße von Michelsdorf aus erreicht, die in Kunzendorf endet.

Erstmalig urkundlich erwähnt wird Oppau im Jahre 1374 unter dem Namen “Oppow”. Das Gebiet um Oppau gehörte zunächst zu Böhmen und gelangte im 13. Jahrhundert an Herzog Bolko I. Zusammen mit dem Herzogtum Schweidnitz gelangte es 1368 an die Krone Böhmen und gehörte mit Buchwald, Tschöpsdorf und Kunzendorf lehensweise als Witwengut der Marita von Seidlitz, einer Hofmeisterin der Herzogin Agnes. 1378 verkauften Maritas Söhne Hans Schonevogel und Kuncze Hudner Oppau und die anderen genannten Ortschaften mit allen Besitztümern und Rechten dem Zisterzienserkloster Grüssau. Zur Bestreitung der Türkensteuer mussten 1558 Oppau mit Kunzendorf, Tschöpsdorf und Buchwald verpfändet werden. Während der Verpfändungsperiode entwickelte sich in den Dörfern das Luthertum. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg fiel Oppau 1742 zusammen mit Schlesien an Preußen. 1810 wurde das Klostergut säkularisiert. Nach der Neugliederung Preußens 1815 gehörte Oppau zur Provinz Schlesien und war ab 1816 dem Landkreis Landeshut eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. Es bildete eine eigene Landgemeinde und war seit 1874 Sitz des Amtsbezirks Oppau, zu dem auch die Landgemeinden Kunzendorf und Tschöpsdorf gehörten. 1925 lebten 601 Einwohner in Oppau, davon gehörten nur 18 dem evangelischen Glauben an.

Die katholische Kirche wurde 1687 – 1692 an der Stelle eines Vorgängerbaus zunächst als Kapelle errichtet und später zur Kirche umgebaut. Am 7. Juni 1905 schlug der Blitz in die Kirche ein und sie brannte bis auf die massiven Mauern nieder. Mit dem Wiederaufbau wurde erst um 1908 begonnen. Für die geschmolzenen Glocken hatte eine Familie aus Kunzendorf eine neue Glocke gespendet. Weihnachten 1910 war die Kirche soweit fertiggestellt, dass sie von Pfarrer Gröbner eingeweiht werden konnte. Die eigentliche Weihe vollzog Kardinal Bertram aus Breslau erst im Mai 1918. Für die evangelischen Einwohner war die zuständige Kirche in Michelsdorf. Heute gehört Oppau zur Landgemeinde Lubawka (Liebau).

Petzelsdorf (Paczyn) liegt nördlich der beiden Goldbachtal-Dörfer Michelsdorf und Hermsdorf städt., eingebettet zwischen dem Beerberg und dem Stenzelberg. Über dem Dorf befindet sich die Friedenshöhe, von der man eine herrliche Aussicht genießt.

Gegründet wurde der Ort im Jahre 1395 als   “Peczoldisdorf”. Seinen Namen verdankt Petzelsdorf der großen Bauernfamilie Pätzold (Petzelt). Aus dieser Familie sind mehrere Generationen von evangelischen Pastoren hervorgegangen. In der Breslauer Stadtbibliothek befand sich die “Petzoldiana”, eine Chronik, die über die Familie Auskunft gibt. Der erste Pastor war Georgius Petzoldus, 1648 im Nachbardorf Michelsdorf ordiniert. Sein Bild hing bis zur Vertreibung in der Michelsdorfer evangelischen Kirche. Sein Andenken war in der Gemeinde sehr lebendig, da er als Märtyrer evangelischen Bekenntnisses verehrt wurde. Er hatte in der Zeit der Gegenreformation als sog. Buschprediger das Evangelium im Verborgenen weiter gepredigt. Mit seinen Mitgliedern hielt er sich in den Wäldern versteckt. Erst 1656 wurde er gefangengenommen und mit seiner Familie in Jauer eingekerkert. Georgius Petzoldus hinterließ, als er 1676 bei einem Brand umkam, 11 Kinder. Seine Söhne und späteren Nachkommen wurden immer wieder evangelische Theologen.

Nach der Neugliederung Preußens 1815 gehörte Petzelsdorf zur Provinz Schlesien und war ab 1816 dem Landkreis Landeshut eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. Es bildete eine eigene Landgemeinde und gehörte seit 1874 zusammen mit Hartau städt. und Michelsdorf zum Amtsbezirk Hermsdorf städt. 1925 hatte Petzelsdorf 214 Einwohner (davon 179 evangelisch) und 1939 = 211. Die zuständigen Kirchen für beide Konfessionen befanden sich im Nachbarort Michelsdorf. Im Ort gab es aber bereits seit 1755 eine evangelische Schule, welche 1835 und 1909 komplett umgebaut wurde. Heute gehört Petzelsdorf zur Landgemeinde Lubawka (Liebau).

Pfaffendorf (Szarocin) liegt 8 km südwestlich von Landeshut. Nachbarorte sind Röhrsdorf im Norden, Reußendorf und Schreibendorf im Nordosten, Reichhennersdorf im Osten, Johnsdorf im Südosten, Michelsdorf und Hermsdorf städt. im Süden, Dittersbach städt. und Haselbach im Westen. Erwähnt wurde Pfaffendorf erstmals 1292 in der Stiftungsurkunde des Klosters Grüssau als “Sorotindorff”. Der Ort gehörte zu den 14 Dörfern, die zusammen mit der Stadt Liebau dem Kloster mit allen Abgaben, Rechten und Pflichten übertragen wurden und den Grundstock des Stiftslandes bildeten. Später kam für “Sorotindorff” die Bezeichnung “Pfafindorff” auf, aus der sich die Schreibweise “Pfaffendorf” entwickelte. Um 1350 wurde Pfaffendorf dem herzoglichen Kastellan Conrad von Czirnan in (Bolken)Hayn überlassen und fiel nach dessen Tod wieder an das Kloster zurück. Später gehörte es den Familien von Wallenberg, von Seidlitz und von Leckow. Zusammen mit dem Herzogtum Schweidnitz-Jauer gelangte es 1392 an die Krone Böhmen.

Nach der Neugliederung Preußens 1815 gehörte es zur Provinz Schlesien und war ab 1816 dem Landkreis Landeshut eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. Pfaffendorf war seit 1874 Sitz des gleichnamigen Amtsbezirks, zu dem auch die Landgemeinden Neu Weißbach, Nieder Haselbach (bis 31.12.1907) sowie der Gutsbezirk Pfaffendorf gehörten. Sowohl die zuständige katholische als auch die evangelische Kirche befanden sich im Nachbarort Haselbach. Im Ort befand sich eine evangelische Schule. Auch das zuständige Standesamt war im Ort. Einwohnerzahl: 1925 = 752 (davon 690 evangelisch), 1939 = 715. Heute gehört Pfaffendorf zur Landgemeinde Kamienna Gora (Landeshut).

Das Schloss in Pfaffendorf

Zur Gemeinde gehörte auch das Gut, welches bis zur Eingemeindung einen selbständigen Gutsbezirk bildete. Es lag im unteren Teil des Ortes und gehörte zuletzt Elise von Heinen, geborene von Thielau. Die einzige Tochter war bereits im Alter von 11 Jahren verstorben, so dass keine Nachkommen vorhanden waren. Nach dem Tod der Frau von Heinen 1917 wurde das Gut ein “Stiftsgut”, in welchem verarmte Adlige Aufnahme fanden. Heute leben hier behinderte Männer und Frauen.

Aufgrund einer Verwaltungsreform wurden am 01.10.1928 die Dörfer Eventhal und Moritzfelde in den Ort Pfaffendorf eingemeindet:

Eventhal wurde erstmalig 1713 erwähnt. Es handelte sich um ein reines Weberdorf mit 19 Freihäuslern.

Die evangelische Schule in Eventhal

Man fragt sich, woher kommt der Name “Eventhal” und warum heißen etwa drei Häuser zusammen “Johannesthal”? Hierüber gibt es folgende Sage: “In einem Schreibendorfer Herrenhaus lebte eine Familie, deren einzige Tochter Eva hieß. Diese war in heißer Liebe zu einem Johannes, dem Sohne aus einem der so nahe gelegenen Rittersitze, entbrannt. Alles wäre soweit gut gewesen, aber die Verschiedenheit des Glaubens trennte in jener Zeit, da so heiße Kämpfe zwischen “lutherisch und römisch” ausgefochten wurden, die treuesten Liebenden. So griff Johannes zum ritterlichen Schwerte, um im Kriegsgewühl wohl lieber den Tod zu finden. Eva dagegen zog es in ein stilles, von silbernem Bächlein durchrauschtes, von bewaldeten Bergen umschlossenes Laubthal; dort, wo das Bächlein in den Schweinlich sich ergießt, um dann mit ihm zusammen dem Bober zuzufließen, ließ sich Eva nieder, mancherlei Schützlinge um sich sammelnd und gründete “Eventhal”. Johannes, der Eva treu verblieben war, kehrte gesund zur Heimat zurück. Er betrachtete es als eine Gnade, dass er sich den Schützlingen, die sich um Eva versammelt hatten, zuordnen konnte. In Evas Nähe gründete er seinerseits “Johannesthal” und konnte nun wenigstens noch in getreuer Nachbarschaft mit der Unvergessenen leben.”

Moritzfelde wurde 1784 errichtet und nach dem Erbauer, dem Besitzer der Grundherrschaft des benachbarten Schreibendorf, Hans Moritz Crauss von Crausendorf genannt. Es bestand nur aus 19 Stellen. Zwischenzeitlich kamen weitere hinzu. Jeder Moritzfelder Weber konnte eine Kuh auf die gutsherrschaftliche Weide treiben lassen. Über die Gründung der Ortschaft Moritzfelde gibt es folgende Sage: 1783 war Hans Moritz Crauss von Crausendorf Erbherr auf Schreibendorf. Als durch die Schuld eines Hirtenjungen, der seine Herde nicht ordentlich betreute, ein wertvolles Tier zu Schaden kam, rief der erzürnte Gutsherr dem Gutsvogt zu: “Werft den Lumpen ins Gefängnis!” Ruhig nahm der Übertäter die Strafe auf sich; doch kaum war die Tür zum Gefängnis verriegelt, so durchdrang die gellende Stimme des Gefangenen den Gutshof. “Herr, wir müssen dem Jungen helfen, eine Kreuzotter hat ihn gebissen”, rief der Vogt dem Gutsherrn zu. “Unsinn, lasst ihn!” erwiderte der in seinem Zorn. Eine Stunde später war der Junge tot. Das Gericht verurteilte den Gutsherrn zum Tode aber der König begnadigte ihn. Doch die seidene Schnur sollte er tragen, vierzig Wirtschaften erbauen lassen und diese mit Leuten von der Landstraße besetzen. Neben der 1713 vom Schreibendorfer Gute abgezweigten Kolonie Eventhal, entlang an der Pfaffendorfer Grenze, entstanden zwanzig Häuschen. Etwa drei Morgen, Acker oder Wiese wurden jedem beigegeben. Von der Landstraße und von den Zäunen lud Hans Moritz Crauss von Crausendorf die ein, die ein widriges Geschick hinaus gestoßen hatte in Elend, Sünde und Schande. Am Morgen Enterbte, waren so am Abend im Besitz von Haus, Heim und Scholle, bereit, in ernster Arbeit Schuld und Schmach zu sühnen und Kindern und Enkeln eine bessere Zukunft zu schaffen. Königliche Gnade erließ dem Gutsherrn den Bau der letzten zwanzig Hufe.

Reichhennersdorf (Przedwojów) liegt 5 km südlich von Landeshut am Westfuße des Langen Berges. Es ist ein lang gestrecktes Reihendorf, das vom Dorfbach durchflossen wird. Ein Gang zum Oberdorf ermöglicht einen herrlichen Fernblick.

Erstmalig urkundlich erwähnt wird Reichhennersdorf im Jahr 1350. Abt Nikolaus II. erwarb es an Epiphanie des Jahres 1350 zum Kaufpreis von 70 Mark von Henschlin, dem Erbadvokaten in Landeshut. Damals führte der Ort den Namen “Heynrichsdorf” und gehörte nunmehr zum Grüssauer Klosterbesitz. 1385 erfolgte die Umbenennung in “Grossen Heinrichsdorff”. Viele Damastweber hatten sich hier angesiedelt und sorgten für einen gewissen Wohlstand. Bis zum Jahr 1687 lebten sowohl Protestanten als auch Katholiken friedlich zusammen. Als jedoch Abt Bernhard Rosa den evangelischen Pächtern des Klosterlandes die Erbpacht kündigte, verließen viele evangelische Bewohner vor allem aus Reichhennersdorf und Ober Zieder Haus und Hof und wanderten nach Sachsen aus, wo sie Glaubensfreiheit erhielten und dort das Dorf Neugersdorf bei Meffersdorf gründeten.

König Friedrich Baude

Während des zweiten schlesischen Krieges wurde auch in der Umgebung von Reichhennersdorf hart gekämpft. General von Winterfeld siegte hier nach sieben Stunden währendem Kampf über die Österreicher am 22. Mai 1745 vor der Entscheidungsschlacht bei Hohenfriedeberg. Die früher auf dem Langen Berg gelegene König Friedrich-Baude erinnerte an den Aufenthalt Friedrichs des Großen.

Die Kapelle in Reichhennersdorf

Im Jahre 1925 hatte Reichhennersdorf 761 Einwohner, davon waren 472 katholisch. Die zuständigen Kirchengemeinden beider Konfessionen befanden sich in der nahen Kreisstadt Landeshut, die katholische St. Peter und Paul Kirche und die evangelische Gnadenkirche. In der Ortsmitte gab es aber eine kleine Kapelle, die im Auftrag des Abtes Bernhard Rosa Ende des 17. Jahrhunderts gebaut worden war. Bis zum Jahr 1930 fand alle 4 Wochen und am Kirmissonntag ein katholischer Gottesdienst statt. Erst danach wurde von der zuständigen Stadtpfarrei ein Kaplan abgestellt. Im Ort gab es sowohl eine katholische als auch eine evangelische Schule. Heute gehört Reichhennersdorf zur Landgemeinde Kamienna Góra (Landeshut).

Reußendorf (Raszów) liegt 5 km nordwestlich von Landeshut, eingebettet in ein liebliches, kleines Tal unterhalb des Scharlachberges. Dieser kleine Ort befindet sich etwas abseits der Hauptstraße, die von Landeshut über Pfaffendorf, Haselbach und den Schmiedeberger Pass nach Hirschberg führt.

Erstmalig urkundlich erwähnt wird Reußendorf im Jahre 1287 unter dem Namen“Ruzendorf”. Der Ort gehörte zum Herzogtum Schweidnitz und gelangte mit diesem zusammen nach dem Tod des Herzogs Bolko II. 1368 an die Krone Böhmen. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg fiel es 1742 mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen. Nach der Neugliederung Preußens gehörte es seit 1815 zur Provinz Schlesien und war ab 1816 dem Landkreis Landeshut eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. 1874 – 1945 gehörte die Landgemeinde Reußendorf zum Amtsbezirk Kreppelhof, der 1929 in Amtsbezirk Rohnau umbenannt wurde.

Die Kirche in Reußendorf

Die weitaus überwiegende Mehrheit der Bewohner war evangelisch. 1925 hatte der Ort 490 Einwohner, davon gehörten nur 19 Personen dem katholischen Glauben an. Im Jahr 1559 ließ Hans Gotsche, Ritter und Kanzler der Fürstentümer Schweidnitz und Jauer, in Reußendorf die damals evangelische Marienkirche erbauen, die jedoch im Rahmen der Rekatholisierung seit dem 6. Februar 1654 ein katholisches Gotteshaus war. Für die evangelischen Einwohner Reußendorfs war ab 1709 die “Gnadenkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit vor Landeshut” die zuständige Pfarrkirche.

Grabkapelle der Familie Schaffgotsch

1575 wurde die Grabkapelle für die Adelsfamilie Schaffgotsch errichtet, die mit zwei Arkaden zum Kirchenraum geöffnet ist. In ihr befinden sich zwei Tumben für Hans I. von Schaffgotsch (verst. 1565) und seine Frau Salome, geborene von Nimptsch (verst. 1567) sowie Hans II. von Schaffgotsch (verst. 1572) und dessen Frau Margarethe von Hochberg (verst. 1574). Die auf den Tumben liegenden Figuren stellen die Verstorbenen dar. Die Seiten sind mit Flachreliefs geschmückt. Die Renaissance-Grabplatten und Epitaphien an der Kapelleninnenwand stammen aus der Zeit von 1590 – 1621.

Sowohl die Kirche als auch die Grabkapelle wurden in den letzten Jahren komplett renoviert, so dass Reußendorf damit eine Touristenattraktion beherbergt. Entsprechende Schilder weisen bereits am Ortseingang, in der Ortsmitte und unmittelbar vor der Kirche auf das Mausoleum hin. Heute gehört Reußendorf zur Landgemeinde Kamienna Góra (Landeshut)

Röhrsdorf (Riesengebirge) – (Redziny) liegt 10 km westlich von Landeshut zwischen dem Landeshuter Kamm und dem Scharlachberg. Es ist ein lang gestrecktes Dorf, das sich dem Lauf des Absbach folgend, in vielen Windungen von 500 Meter Seehöhe talaufwärts bis zur 700 Meter hohen Hochfläche vor dem dunklen Massiv des Ochsenkopfes hinauf erstreckte. Röhrsdorf war vermutlich eine Gründung des Klosters Grüssau und hieß bis 1450 nach dem Lokator “Rüdidgersdorf. Daraus wurde später “Rührsdorf” bzw. Röhrsdorf. Der spätere Zuname des Ortes “Wüste”- soll dadurch begründet sein, dass er in den Hussitenkriegen vernichtet worden war und danach erst allmählich wieder besiedelt wurde. Am 07.06.1930 erfolgte die Umbenennung der Landgemeinde Wüsteröhrsdorf in Röhrsdorf.

Bis zum 30.09.1932 gehörte Röhrsdorf neben der Landgemeinde Rothenzechau zum Kreis Hirschberg. Nach der Kreisreform vom 01.10.1932 wurden Röhrsdorf und Rothenzechau in den Kreis Landeshut integriert, dem sie bis 1945 angehörten. Im Jahre 1933 lebten in Röhrsdorf 460 Einwohner und 1939 = 425. Heute gehört Röhrsdorf zur Landgemeinde Kamienna Góra (Landeshut).

Die Kirche in Röhrsdorf

Die frühere evangelische Kirche wurde laut Stiftungsurkunde “von den Edlen, Gestrengen, Wohlbenamten und Ehrenfesten Herrn Wolf Schafgotsch von Kynast, Erbherrn auf Kupferberg, Seifersdorf, Röhrsdorf und Rothenzechau erbaut und fundiert, damit in ihr der Gemeinde Röhrsdorf und Rothenzechau durch einen unärgerlichen Seelsorger Gotteswort unverfälscht der Augsburgischen Confession und den prophetischen und apostolischen Schriften möge fürgetragen, auch die hochwürdigen Sakramente christlichem Brauche nach gereicht werden”. Der Kirchenbau begann im Frühjahr 1592 und wurde im Herbst desselben Jahres beendet. Bis zum 28.03.1654 blieb die Kirche im Besitz der Protestanten. Nachdem Schlesien preußische Provinz geworden war, wurde Wüste-Röhrsdorf 1742 nach Kupferberg eingepfarrt. Erst mehrere Eingaben und Bittschreiben führten zum Erfolg, so dass die Röhrsdorfer Kirche am 6. Juni 1849 wieder den evangelischen Einwohnern übergeben wurde. Der Umbau des zwischenzeitlich baufälligen Bauwerks erfolgte im Jahre 1850. Die erste evangelische Schule wurde in Wüste-Röhrsdorf bereits 1742 errichtet und am 23.08.1859 erhielt die Gemeinde ein neues Schulgebäude.

Rohnau (Riesengebirge) – (Wiesciszowice) liegt an den nordöstlichen Ausläufern des Landeshuter Kammes im Vorland des Riesengebirges. In einem nach Osten offenen Talkessel liegt der Ort unterhalb der beiden Anhöhen Scharlachberg (871 m) und Ochsenkopf (877 m).

Erstmalig erwähnt wird Rohnau im Jahre 1255 unter dem Namen “Ronowe”. Grundherr war wohl ein Heinrich von Ronowe (Rohnau). Laut Schwanitz hatte das Rittergeschlecht derer von Ronau im 14. Jahrhundert seine Hochblüte und ging wohl später im 15. Jahrhundert in anderen dynastischen Zweigen auf oder starb mangels Nachkommen ab. Die Rohnauer Uradligen scheinen jedenfalls bereits im 14. Jahrhundert ihren Sitz im Ort selbst verlassen und eingetauscht zu haben gegen eine klimatisch oder wirtschaftlich günstiger gelegene Wehranlage, wobei sie einen neuen Gebietsnamen zusätzlich annahmen und ihren früheren Grundbesitz an neue Grundherren übereignet haben, die ihr neues Herrschaftszentrum im später so genannten Schloss Kreppelhof einrichteten.

Rohnau bildete eine eigene Landgemeinde und gehörte seit 1874 zum Amtsbezirk Kreppelhof. Am 30.09.1928 erfolgte die Umbenennung in Amtsbezirk Rohnau und zwei Jahre später in Rohnau (Riesengebirge). Die weitaus überwiegende Mehrheit der Bewohner war evangelisch. Im Jahre 1925 hatte der Ort 586 Einwohner, davon waren 552 evangelisch.

Die evangelische Kirche in Rohnau

Rohnau hatte zwei Kirchen. Im Jahre 1559 wurde an der Stelle des Vorgängerbaues die “alte katholische Kirche” als kleine evangelische Dorfkirche errichtet. Es handelte sich um eine Steinkirche in spätgotischem Stil. Sie war mit einem Schindeldach und einem Zwiebelturm versehen. Im Rahmen der Rekatholisierung wurde sie den Protestanten am 13.02.1654 weggenommen und blieb bis 1945 katholisches Gotteshaus. Sie war eine Filiale der katholischen Stadtpfarrkirche Landeshut, in der zur Sicherung des Besitzstandes nur noch einmal im Jahr ein katholischer Gottesdienst gehalten wurde. Später wurde die Kirche wegen Baufälligkeit für regelmäßige Gottesdienste geschlossen. Die neue evangelische Kirche, wurde 1859 von dem wohlhabenden Rohnauer Bauern Christian Gottlieb Gärtner gestiftet. Von den drei ursprünglichen Glocken hängt heute nur noch die kleinste Glocke “Hoffnung” im Turm; die beiden größeren Glocken “Glaube” und “Liebe” sind während des Zweiten Weltkrieges eingeschmolzen worden.

In Rohnau gab es eine evangelische Volksschule mit zwei Klassenräumen und jeweils zwei Klassenabteilungen. Auch die katholischen Kinder wurden damals, bis auf den Religionsunterricht, dort unterrichtet. Im Ort befand sich auch das zuständige Standesamt. Heute gehört Rohnau zur Landgemeinde Marciszów (Merzdorf).

Rothenzechau (Czarnów) liegt 9 km westlich von Landeshut. Dieser weit abseits der Hauptstraße liegende Ort befindet sich in einem engen Tal und ist über Schreibendorf aus zu erreichen. Zu Rothenzechau gehörten folgende Kolonien: Jägerhaus, Neugrundhäuser,   Rothenzechauer Grund und Stollengrund.

Nach der Überlieferung wurde der Ort vermutlich um 1665 gegründet. Es handelte sich um eine Bergbauansiedlung, die mit den Versuchen der Gold-, Arsen-, Eisen- und Kupferförderung verbunden war. Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts bis zum Jahre 1769 wurde Arsenerz gefördert. 1799 wurde mit der erneuten Förderung begonnen, aber bereits 1803 wieder eingestellt. Die nächste Förderung fand 1820 statt und im Jahre 1840 wurde die  Grube “Evelinenglück” und 1842 die Arsenikhütte in Betrieb genommen.

Seilbahnentladestation Rothenzechau

Neben dem Arsenikbergwerk war Rothenzechau aber auch für die Marmorbrüche weit über die Grenzen hinaus bekannt. Rothenzechauer Marmor verwandte man einst zur Auskleidung der Innenwände des Charlottenburger Mausoleums. Um Wegeschwierigkeiten zu beseitigen, ließ Dr. Johannes Dobermann, Besitzer der Marmor- und Arsenik-Werke in Rothenzechau,  1927 eine Güter-Drahtseilbahn zwischen Rothenzechau und dem Bahnhof in Schreibendorf errichten.

Am 01.07.1929 wurde die bis dahin selbständige Landgemeinde Hohenwaldau nach Rothenzechau eingemeindet. Die Gemeinde Rothenzechau hat einige Wandlungen durchgemacht. Bis zum 30.09.1932 gehörte sie neben der Landgemeinde Röhrsdorf zum Kreis Hirschberg. Nach der Kreisreform vom 01.10.1932 wurden Rothenzechau und auch Röhrsdorf in den Kreis Landeshut integriert, dem sie bis 1945 angehörten. Im Jahre 1933 lebten in Rothenzechau 251 Einwohner und 1939 = 201. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung war evangelisch. Sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche befanden sich im Nachbarort Haselbach. Im Ort befand sich seit dem 30. November 1841 bereits eine evangelische Schule, die damals von Graf Stolberg-Wernigerode finanziert worden war. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Kinder aus Rothenzechau und Hohenwaldau in einem provisorischen Gebäude in Hohenwaldau unterrichtet. Heute gehört Rothenzechau zur Landgemeinde Kamienna Góra (Landeshut).

Rudelstadt (Ciechanowice) liegt 12 km nördlich von Landeshut im Bobertal, eingebettet zwischen den Bleibergen nördlich und dem Ochsenkopf und Scharlach südlich.

Am 09.09.1203 schenkte Herzog Heinrich I. dem Kloster Leubus 500 Hufen Land im Waldgebirge mit dem damaligen Namen Cholme, worauf Mönche mehrere Dörfer, darunter Rudelsdorf errichteten. Der Ort gliederte sich in Jägendorf und Rudelsdorf. Im Jahr 1451 verkauften Opitz von Czirn und Hain von Czirn, Ritter auf Bolkenhain, die Dörfer Streckenbach und Jägendorf an Hans von Seitendorf. Das Czirnsche Geschlecht wurde Ende des 15. Jahrhunderts durch das Reichenbachsche Geschlecht abgelöst. Im Jahr 1637 gingen Rudelsdorf und Jägendorf an Hanns Christoph von Schweinitz über. Einer dieses Geschlechts erbaute 1732 das Schloss.

Das Schloss in Rudelstadt

Die Zeit der schlesischen Kriege war für Rudelsdorf und Umgebung sehr belastend. Die Bevölkerung verarmte mehr und mehr. Aus diesem Grund fasste der Gutsherr 1746 den Entschluss, den Bergbau wieder aufzunehmen. Am 29.03.1747 erhielt er die Erlaubnis zur Errichtung eines Bergamtes und zur Errichtung von Poch- und Schmelzhütten. Die erste Kupferausbeute am 22.12.1747 betrug 47 Pfund. Freiherr von Schweinitz kaufte das wüst liegende Rungesche Gut und errichtete hier im Mai 1748 vier Häuser. Sie waren der Anfang des Ortes Adlersruh. Das Kupferbergwerk gewann immer mehr an Ausdehnung. Es zogen Handwerker zu, so dass sich Rudelsdorf zu einer aufblühenden Gemeinde entwickelte. Durch königliche Konzession vom 31.01.1754 wurde der Ort freie Bergstadt. Es war dies die erste Stadterhebung unter Friedrich dem Großen. Rudelsdorf mit Jägendorf hießen nun Rudelstadt. Die Stadtrechte hat Rudelstadt aber nie ausgeübt, sondern ist immer Landgemeinde geblieben. Im Jahre 1763 ging das Gut Rudelstadt in den Besitz des Freiherrn von Seherr-Thoss über. Nach dessen Tod übernahm den Besitz seine Schwester, die Gemahlin des Generals von Prittwitz. 1781/82 legte die Grundherrschaft die Kolonie Prittwitzdorf an. Im späten 19. Jahrhundert ging Gut Rudelstadt an den sächsischen Kammerherrn von Beust über. Dieser verkaufte es Anfang 1900 an Freiherrn Senfft von Pilsach, und dieser wiederum an den Bankier Eduard von Eichborn.

Im Jahre 1924 wurde Adlersruh nach Rudelstadt eingemeindet und 1928 folgten Prittwitzdorf und der Gutsbezirk. Die Gemeinde Rudelstadt hat viele Wandlungen durchgemacht. Nach der Kreisreform vom 01.10.1932 wurde der Kreis Bolkenhain aufgelöst und dem Kreis Landeshut zugeschlagen. Da sich diese Neugestaltung jedoch als unzweckmäßig erwies, wurde der gesamte Kreis Bolkenhain am 01.10.1933 aus dem Kreis Landeshut in den Kreis Jauer eingegliedert. Am 01.04.1936 wurde Rudelstadt gemeinsam mit den Orten Merzdorf (Riesengebirge) und Ruhbank wieder in den Kreis Landeshut integriert, dem sie bis 1945 angehörten. 1939 lebten 1512 Einwohner in Rudelstadt. Heute gehört Rudelstadt zur Landgemeinde Marciszów (Merzdorf).

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