Landeshut

Ein Rundgang über den Landeshuter Markt

Markt 1 – 6 und 32 – 33

linke Seite von rechts: Haus Nr. 1 - 6: Nr. 1 - Kaisers Kaffee-Geschäft, vormals Lebensmittelgeschäft August Mainka; Nr. 2 - Textilgeschäft Margarete Schrom; Nr. 3 - Nr. 3 - Destillation Alfred Dobschützer; Nr. 4 - Elektrogeschäft Alfred Vogt, Nr. 5 - Drogerie Fritz Klapper, Nr. 6 - Konfektionsgeschäft für Herren und Knaben Herbert Birke; rechte Seite von rechts: Haus Nr. 32 - 33: Nr. 32 - Drogerie Alfred Geisler und Porzellangeschäft Wilhelm Jüptner, Inh. Anna Jüptner, Wwe.; Nr. 33 - Textilgeschäft Sittenfeld - Seiler, Inh. Klara Sittenfeld, später Modewarengeschäft Wilhelm Runge.

Markt 3 – 6

von rechts nach links: Haus Nr. 3 - Destillation Alfred Dobschützer, Haus Nr. 4 - Elektrogeschäft Alfred Vogt, Haus Nr. 5 - Drogerie Fritz Klapper, Haus Nr. 6 - Konfektionsgeschäft für Herren und Knaben Herbert Birke.

Bettelnde Zigeuner mit Bären und Affen vor Haus Nr. 4 - Elektrogeschäft Alfred Vogt und Haus Nr. 5 - Drogerie Fritz Klapper (Hermann Hollstein Nachf.) (von rechts).

von rechts nach links: Haus Nr. 5 - Drogerie Fritz Klapper, Haus Nr. 6 - Konfektionsgeschäft Herbert Birke

Markt 7

Haus Nr. 7 - Leo Stanietz, Modewaren und Stoffe

Das Haus Nr. 7 gehörte dem Kaufmann Hugo Salisch, später Fleischermeister Rottke. Auf das Modegeschäft folgte dann das Gemüsegeschäft von Friedel Glatzel.

Das Haus Nr. 7 weist eine sehr wechselvolle Geschichte auf. Erbaut wurde es im Jahre 1616 und wechselte mehrfach den Besitzer. Im Erbgange gelangte es Ende des 18. Jahrhunderts an die Familie Semper, die auf einen 400jährigen Stammbaum in Landeshut zurückblicken kann. Viele bekannte Persönlichkeiten sind aus dieser Familie hervorgegangen, u. a. der bekannte Architekt Dr. Gottfried Semper, Erbauer der nach ihm benannten Semperoper in Dresden.

Im Haus Markt 8 befand sich die Bäckerei des Bäckermeisters Julius Müller.

Markt 9/10

Haus Nr. 9/10 - Fahrradgeschäft Paul Reiß

Markt 11 – 13

v. rechts nach links: Haus Nr. 11 - Klempnermeister Otto Fuhrmann, Haus Nr. 12 - Fleischermeister Karl Glaeser, Haus Nr. 13 - Hotel zum Raben

Die beiden Häuser Nr. 12 (Glaeser) und Nr. 11 (Fuhrmann) sind heute nicht mehr vorhanden. Im Haus Nr. 11 befand sich im Erdgeschoss das Geschäft des Kaufmanns Otto Hübner, Schwiegersohn der Hausbesitzerin Fuhrmann, Sohn des Kaufmanns Hübner (Kirchstr.) und Schwager des Juweliers Wehner jun. (Kornstr.)

Markt 13, Hotel zum Raben

Das Hotel (s.o.) gehörte der Familie Kaufmann. Hier fanden oft die Vergnügungen der Landeshuter Vereine statt.

Haus Nr. 13, Auto-Halle (Garage) des Hotels zum Raben, Blick in die Kornstraße.

Markt 14, Hotel “Drei Berge”

Um 1890 gehörte das Hotel der Familie Seidemann, später Paul Reichstein und danach der Familie Schulz. Leider ging das Hotel später ein und wurde zu Geschäftsräumen ausgebaut. Leo Stanietz und Frau verlegten ihr Ladenlokal von Markt 7 hierher.

Links: Geschäft Leo Stanietz im ehemaligen Hotel "Drei Berge"

Im Haus des Hotels “Drei Berge” befand sich im Erdgeschoss der Damen- und Herren-Frisier-Salon des Paul Jäckel.

Markt 14 – 18

von rechts nach links: Haus Nr. 14 - Hotel Drei Berge, Haus Nr. 15 - Cafe Lindau, Haus Nr. 16 - Dentist Dormann, Haus Nr. 17 - Gemüsegeschäft Johann Tansinne, Haus Nr. 18 - Eisenhandlung Oskar Gaffke

Markt 18 – 20

von rechts nach links: Haus Nr. 18 - Eisenhandlung Oskar Gaffke, Haus Nr. 19 - Likörfabrik Paul Tschirner, Haus Nr. 20 - Landeshuter Eisenhandlung

Paul Tschirner erwarb das Haus Nr. 19 im Jahre 1919 von der Familie Dorn, in deren Besitz es seit  1800 war. Bedeutung erlangte dieses Haus u. a. durch den Aufenthalt einiger Mitglieder der preußischen und der russischen Herrscherfamilien im 19. Jahrhundert. Königin Elisabeth von Preußen wohnte am 16. September 1841 hier. Kaiser Nikolaus I. von Russland und Kaiserin Charlotte, geb. Prinzessin von Preußen übernachteten am 20. September 1833 ebenfalls bei der Familie Dorn und speisten auf ihren wiederholten Reisen durch Landeshut am 5. Oktober 1835 sowie am 26. Oktober 1835 ebenfalls bei Dorns. Im 1. Stock dieses Hauses befanden sich auch bis ca. 1919 die Versammlungsräume der Landeshuter Freimaurerloge “Zum innigen Verein am Riesengebirge”, die am 19. April 1820 gegründet wurde. Danach erwarb die Loge das eigene Haus Am Markt Nr. 24.

Festumzug in Landeshut am Markt (von links: Markt 19 - Likörfabrik Paul Tschirner, Wilhelmstr. 15 - Likörfabrik Salisch, Wilhelmstr. 14 - Klempnermeister Karl Gärtner)

Festumzug in Landeshut - Gärtnereibesitzer Rauer als "Alter Fritz"

Diese beiden Bilder wurden von Herrn Hans-Joachim Rauer zur Verfügung gestellt.

Das Haus Nr. 20 war früher das Stammhaus der Familie von Beuchel. In diesem Haus starb am 20.06.1723 Elias von Beuchel, der als der größte Wohltäter der Gnadenkirche in die Geschichte der Stadt Landeshut einging.

Markt 19 –  23

von rechts nach links: Haus Nr. 19 - Likörfabrik Paul Tschirner, Haus Nr. 20 - Landeshuter Eisenhandlung, Haus Nr. 21 - Fleischermeister Paul Putzki, Haus Nr. 22 - Bierhalle Gorkauer (später Namslauer), Haus Nr. 23 - Eisenhandlung Georg Biemelt

Das Haus Nr. 23 wechselte mehrfach den Besitzer. Im Jahre 1817 gelangte es in den Besitz des Kaufmanns Heinrich Adamy, später kam es erbrechtlich an die Familie des Kaufmanns Biemelt. Zu den Vorfahren des Heinrich Adamy gehörte u. a. der Musikpädagoge, Theologe und Schriftsteller Ernst Daniel Adamy, der von 1743 – 1757 Konrektor der evangelischen Lateinschule in Landeshut war. Bekannt wurde er durch geschichtliche Abhandlungen über seine schlesische Heimat, insbesondere über Landeshut.

Markt 22 – 28

von rechts nach links: Haus Nr. 22 - Bierhalle Gorkauer (später Namslauer), Haus Nr. 23 - Eisenhandlung Georg Biemelt, Haus Nr. 24 - Freimauerloge "Zum innigen Verein am Riesengebirge" und Heimatmuseum, Haus Nr. 25 - Gasthaus unter den Lauben, Haus Nr. 26 - ein Tischlerlager, Haus Nr. 27 - Buchhandlung Paul Schultze, Haus Nr. 28 - Laden für Korbwaren, Besen usw. (Händlerin Selma Preuß) und Hotel Wallisch (Friedrichstr. 1/2)

Markt 19 – 27

von rechts nach links: Haus Nr. 19 - Likörfabrik Paul Tschirner, Haus Nr. 20 - Landeshuter Eisenhandlung, Haus Nr. 21 - Fleischermeister Paul Putzki, Haus Nr. 22 - Bierhalle Gorkauer (später Namslauer), Haus Nr. 23 - Eisenhandlung Georg Biemelt, Haus Nr. 24 - Freimauerloge "Zum innigen Verein am Riesengebirge" und Heimatmuseum, Haus Nr. 25 - Gasthaus unter den Lauben, Haus Nr. 26 - ein Tischlerlager, Haus Nr. 27 - Buchhandlung Paul Schultze; Blick in die Wilhelmstraße (rechts).

Markt 24 – 27

von rechts nach links: Haus Nr. 24 - Freimaurerloge "Zum innigen Verein am Riesengebirge" und Heimatmuseum, Haus Nr. 25 - Gasthaus unter den Lauben, Haus Nr. 26 - ein Tischlerlager, Haus Nr. 27 - Buchhandlung Paul Schultze.

Früher befanden sich in dem Haus Nr. 24 auch Geschäft und Werkstatt des Glasermeisters Blasius sowie das Lederwarengeschäft Krinke-Schmidt.

Heute beherbergt das Haus Nr. 24 das Niederschlesische Webereimuseum.

Markt 27

Haus Nr. 27

Haus Nr. 27 - Buchhandlung Paul Schultze, Unter den Lauben.

Markt 29 und 30

von rechts nach links: Haus Nr. 29 - Kaufhaus Schlums, Haus Nr. 30 - Stadtapotheke Drischel

Martin Frantz, der große Baumeister der Gnadenkirchen in Hirschberg und Landeshut, war der Architekt des Hauses Nr. 29, dessen letzter Besitzer die Kaufmannsfamilie Schlums war. In diesem schönen Barockhaus wohnte Friedrich der Große zwei Mal während seiner Aufenthalte in Landeshut (1743 und 1749).

Markt 27 – 32

von rechts nach links: Haus Nr. 27 - Buchhandlung Paul Schultze, Haus Nr. 28 - Laden für Korbwaren, Besen usw. (Händlerin Selma Preuß), Haus Nr. 29 - Konfektionsgeschäft Schlums und Uhrengeschäft Bednarek, Haus Nr. 30 - Stadtapotheke Drischel, Haus Nr. 31 - Zigarrengeschäft Haacke, Haus Nr. 32 - Drogerie Geisler und Porzellangeschäft Jüptner.

Markt 33

Textilgeschäft Sittenfeld - Seiler

Der jüdischen Familie Sittenfeld – Seiler gelang die Emigration nach Australien.

Alte Schlachthofstraße

Nr. 3 - Rudolf Meurer, Restauration & Roßschlächterei

An der Boberbrücke

Bahnhofstraße

Im Hintergrund: Hotel "Kaiserhof" (Aufnahme vor 1925)

Es handelt sich um eine sehr alte Aufnahme der Bahnhofstraße, da das neue Postgebäude auf der linken Seite vor dem Hotel noch nicht vorhanden ist.

Bahnhofstr. 7 - Emil Anft, Töpfer und Ofensetzer

Bahnhofstr. 15 - Bahnhof

Bahnhofstr. 17 - Postamt

Der Neubau des Postamtes entstand um 1930. Vorher befand sich das Postgebäude an der Wallstraße.

Beuchelstraße

Beuchelstraße/Ecke Frahnestraße; Beuchelstr. 27 - Kolonialwarengeschäft Josef Jüschke, Bäckerei Heinrich Taube (von links)

Beuchelplatz

Beuchelplatz 1 - Säuglings- und Kinderheim der Stadt Landeshut.

Später war in dem Gebäude die sog. NS-Volkswohlfahrt und die Gauleitung. Heute ist es wieder ein Kinderheim.

Bismarckstraße

Bismarckstraße - links: das Geschäftshaus der Firma Brodkorb u. Drescher

Breitenau

Breitenau mit Bäckerei und Warenhandlung A. Friebe (Aufnahme vor 1911)

Brückenbau für die Ziedertalbahn in der Breitenau (1899)

Die Ziedertalbahnbrücke nach der Fertigstellung

Friedrichstraße

Friedrichstraße 1 - 7

von rechts: Haus Nr. 1+ 2: Bruno Ulbrich, Kaufmann und Hotelbesitzer, später Hotel Wallisch und Elektro-Kühn; Haus Nr. 3: Robert Thomas, Schuhmachermeister, dann Konrad Fischer, Kinobesitzer, später Möbelgeschäft Bettermann; Haus Nr. 4: Rudolf Fischer, Kaufmann; Haus Nr. 5: Heinrich Elsner, Handelsmann, später Richard Pilz, Metallgießereibesitzer; Haus Nr. 6: Rudolf Krause, Fleischermeister; Haus Nr. 7: Julius Hiller, Uhrmacher.

Gartenstraße

An der Gartenstraße

Hirschberger Straße, vormals Leppersdorfer Straße

Hirschberger Str. 18 - Kolonialwarenhandlung Joseph Böhm (Aufnahme ca. 1911)

Hirschberger Straße 20 - Bäckerei Gläser

Hirschberger Str. 20 - Fleischerei Hätzel

Die Bäckerei Gläser und die Fleischerei Hätzel befanden sich in einem Haus.

Hirschberger Str. 20 - Fleischerei Alfred Hätzel.

Hirschberger Str. 22 - Brot-Weiss u. Feinbäckerei Benno Cravath.

Hirschberger Str. 22 - Brot-Weiss u. Feinbäckerei Benno Cravath.

Hirschberger Str. 22 - Brot-Weiss u.-Feinbäckerei Hugo Holzbecher.

Die letzten 4 Fotos wurden von Rita Maatz, Aschersleben, zur Verfügung gestellt.

Kirchgasse

Kirchgasse 4 - Fleischerei Hermann Springer

Kirchstraße

von links: Nr. 1 - Gasthaus "Zur Ecke" (Albert Pohl, später Hedwig Pohl), Nr. 2 - Kaufmann Siegfried Barasch, Nr. 3 - Bekleidungshaus Wilhelm Fritsch, Nr. 4 - Kaufmann Gustav Hübner, Nr. 5 - Bäckermeister Max Ludwig, Nr. 6 - Gasthaus "Weißer Schwan" (Mathilde Raupach, später Felix Huzarsky)

Kornstraße

Die Kornstraße - ca. 1925

Kreppelhofstraße

Kreppelhofstr. 4 - Kreiskrankenhaus Mariannenstift

Zur Erinnerung an die früh verstorbene Tochter Marianne (1815 – 1844) gründete die Familie des Grafen Anton von Stolberg-Wernigerode am 6. August 1851 in Landeshut eine Pflegestation, das sog. Mariannenstift.

Familienhäuser der Firma Rinkel

Kurze Gasse

Kurze Gasse 1 - Korbmacherei Heinrich Knittel (Aufnahme: 1929)

Die Korbmacherei wurde zwischen 1932 und 1938 geschlossen. Heinrich Knittel verstarb 1942. (Die Aufnahme wurde von Frau Katy Otterpohl zur Verfügung gestellt).

Liebauer Straße

Liebauer Straße 9 - 18 (von rechts): Nr. 9 - Robert Gerber, Bäckermeister; Nr. 10 - Kurt Scharm, Uhrmacher; Nr. 11 - Ida u. Marta Hoheit, Schneiderinnen; Nr. 12 - Ernst Weichenhain, Stellmachermeister; Nr. 13 - Josef Mündel, Schuhmacher; Nr. 14 - Julie Kühnel (Wwe), Kolonialwarenhandlung; Nr. 15 - Maria Gärtner (Wwe), Sattlerei; Nr. 16 - Wilhelm Schulz, Klempnermeister; Nr. 17 - Adolf Hoffmann, Schmied; Nr. 18 - Robert Flamm, Seilermeister.

Moltkestraße

Moltkestr. 12 - Haus "Gotteshilfe" der Schlesischen Frauenhilfe, vormals im Besitz des Geheimen Kommerzienrates Paul Methner; heute: Hotel "Krokus".

Das frühere Methner-Haus ging im Jahre 1930 in das Eigentum der Schlesischen Frauenhilfe und der Landeshuter Gnadenkirchengemeinde über. In diesem alten und prächtigen Patrizierhaus haben 1866 bereits König Friedrich der Große und Graf Moltke gewohnt. Nach dem Eigentumswechsel diente es nicht nur als Ledigenheim mit Haushaltungsschule, sondern auch als Kinderheim. Ferner war eine Volksküche und eine alkoholfreie Gaststätte untergebracht.

Speisesaal im Haus "Gotteshilfe"

Obertor

Obertor 2 - Löwen-Apotheke; Blick zur Schmiedeberger Straße 3 , 4 und 15, 16 (s. dort!); dann Schmiedeberger Str. 17 - Albert Mosler, Weiß- und Putzgeschäft; Liebauer Str. 1 - Carl Böhm, Kolonialwaren- u. Delikatessenhandlung (von rechts).

Obertor 3 - Rathaus

Pfuhlstraße

Pfuhlstraße - Die Beamtenhäuser

Nr. 5 - Gärtnerei Rauer

Dieses Bild wurde von Herrn Hans-Joachim Rauer zur Verfügung gestellt.

Haus Nr. 20 - Wohnhaus des Bildhauers und Malers Karl Wilhelm Graen

Karl Wilhelm Graen an seiner Staffelei

Wagen des Nähmaschinenhändlers Franz Lorenz, Waldenburger Str. 27. Lorenz war ein Verwandter des Ehepaares Graen.

Pfuhlstraße (rechts) - Ecke Lademannstraße (links)

Schmiedeberger Straße

Nr. 3 - Seifenhandlung Paul Jungfer, später Schokoladengeschaft Beer; Nr. 4 - Paul Schütz, Gold- und Silberwaren, später Augustin Schneider, Obst- und Kolonialwarengeschäft; Nr. 15 - Gasthof zu den drei Kronen, Inh. Heinrich Barthel, später im Besitz der Stadt Landeshut; Nr. 16 - Bäckerei August Kammel, später Bäckerei Max Hansch (von rechts).

von rechts: Schmiedeberger Str. 6 - Kolonialwaren Eduard Krause, Nr. 7 - Bäckerei u. Konditorei Paul Wieland

Schmiedeberger Str. 12 - Schlesische Landwirtschftliche Hauptgenossenschaft e.G.m.b.H.

Schömberger Straße

Schömberger Str. Nr. 40 - Buchhandlung August Reimann

Stiftsweg

Stiftsweg 9 - Hausgemeinschaft. Nr. 8 und 9 sind Familienhäuser der Textilwerke Kramsta, Methner & Frahne.

Trautenauer Straße

Waldenburger Straße

Waldenburger Str. 4 - rechts: Bäckerei und Konditorei Rabe

Nr. 6 - Paul Rösner, Böttcherei

Dieses Haus wurde Ende August 1959 abgebrochen.

Waldenburger Str. - im Hintergrund Gasthof "Zur Burg"

Wallstraße

Nach 1925 bezog die Post das neue Gebäude an der Bahnhofstraße. Das bisherige Postgebäude übernahm die Polizeidienststelle.

rechts: Haus Nr. 19 - Villa des Generaldirektors Dr. Hans-Heinrich Frahne, im Hintergrund die Synagoge

Ziederstraße

Sattlermeister Paul Kurtzke, Ziederstraße 12

Eröffnungsfeier des Bober-Schwimmbades am 10. November 1927

Bober-Schwimmbad, Eröffnungsfeier am 10.11.1927.

Eröffnungsfeier des Bober-Schwimmbades.

Handschriftlicher Vermerk zu den abgebildeten Personen:

links (oben): Stadtverordneter Aberle, Stadtverordneter Hübner, Stadtverordneter Schiller, Stadtrat Kreutzer, Stadtverordneter Burkert, Stadtrat Brodkorb, Stadt-verordneter Klippel, Medizinalrat Dr. Brieger, unbekannt.                                         links (Mitte): Regierungspräsident Dr. Poeschel (Liegnitz), unbekannt, Minister Hirtsiefer, 1. Bürgermeister Feige, unbekannt, 2. Bürgermeister Fechner, Wasserwerksdirektor Henning.                                                                                      links (vorne): Stadtbaurat Wegner, Oberregierungs- und Baurat Hertzog (Liegnitz) mit Lederkappe, dahinter Stadtrat Hornig.

Stadtbad

Die Volksheilstätten

Am 15. September 1904 wurde im Landeshuter Stadtwald die Kaiserin Auguste Viktoria-Volksheilstätte mit 80 Betten eröffnet. Eigentümer war der Schlesische Provinzial-Verein zur Bekämpfung der Tuberkulose in Breslau. Im Jahre 1907 wurde noch ein Erweiterungsbau geschaffen, so dass sich die Bettenzahl auf insgesamt 165 erhöhte. Ein innerer Umbau ermöglichte später nochmals Platz zum Aufstellen weiterer Betten. Insgesamt hatte die Heilstätte nunmehr über 200 Betten. Für Ärzte stand eine Doppelvilla mit 3 Wohnungen zur Verfügung. Aufnahme fanden ausschließlich weibliche Lungenkranke, die mindestens 14 Jahre alt waren.

Kaiserin Auguste Viktoria-Heilstätte

Kaiserin Auguste Viktoria-Heilstätte

Das Ärztehaus in der Mitte des Bildes

Das Ärztehaus

Kaiserin Auguste Viktoria Heilstätte mit Gartenanlagen

Der Tagesraum

Die Speisesäle

Vor dem Beginn des 1. Weltkrieges wurde durch den Kauf städtischen Geländes mit den Bauarbeiten für die Kinderheilstätte begonnen, die jedoch erst nach 1920 beendet werden konnten. Nach der Fertigstellung standen für die Kinder 450 Betten zur Verfügung.

Kaiser Wilhelm Kinderheilstätte

Kaiser Wilhelm Kinderheilstätte

Kaiser Wilhelm Kinderheilstätte - Die Lichthalle

Kaiserbesuch in Landeshut

Am 11. Januar 1904 wurde in Landeshut die Hochzeit der Gräfin Armgard zu Stolberg-Wernigerode, einer früheren kaiserlichen Hofdame,  mit dem Grafen Oskar von Platen-Hallermund gefeiert. Zu diesem glanzvollen Ereignis kam auch Kaiser Wilhelm II. Um 13.45 Uhr traf der kaiserliche Hofzug am Landeshuter Bahnhof ein. Nach der Begrüßung durch die Honorationen der Stadt bestieg der Kaiser die mit zwei Schimmeln bespannte Kutsche und fuhr durch die festlich geschmückte Stadt zur Gnadenkirche, wo die feierliche Trauung stattfand. Nach der Trauung führte der feierliche Brautzug durch die von der Bevölkerung gesäumten Straßen zum Schloss Kreppelhof.

Kommentare sind geschlossen.