Reußendorf

Reußendorf liegt 5 km nordwestlich von Landeshut, eingebettet in ein liebliches Tal unterhalb des Scharlachberges.

Gasthof "Gerichtskretscham" - Gustav Kienz

Das Gasthaus “Zur Esche” wurde im Jahre 1934 geschlossen und diente danach ausschließlich zu Wohnzwecken.

Haus, Nr. 10 - Familie Reichstein

Haus, Nr. 14 - Familie Kurt Bettermann

Haus, Nr. 33 - Familie Heinrich Röhricht

Haus, Nr. 36 - Familie Breiter

Haus, Nr. 37 - Familie Langer (Aufnahme: Oktober 1938)

Haus, Nr. 41 - Familie Paul Seidel (Aufnahme: ca. 1910)

Haus, Nr. 46 - Familie Hermann Rummler (Aufnahme: ca. 1912)

Haus, Nr. 46 - Familie Hermann Rummler (Aufnahme: ca. 1920)

Links: Haus Nr. 48 - Familie Hermann Bettermann

Haus, Nr. 52 - Familie Alfred Kienz

Haus, Nr. 56 - Familie Fritz Koppe (Koppe-Schmiede)

Haus, Nr. 56 - Schmiedemeister Fritz Koppe mit Familie und Angestellten

Haus, Nr. 68 - Familie Heinrich Wenzel (Aufnahme: ca. 1920)

Dieses Haus wurde 1936 von dem Landwirt Erwin Kienz erworben.

Haus, Nr. 68 - Familie Heinrich Wenzel (Aufnahme: ca. 1925)

Haus, Nr. 76 - Familie Wilhelm Kluge

Haus, Nr. 79 - Familie Heinrich Kienz

Die Oberförsterei

Die Reußendorfer Schule

Lehrer Ernst Duckhorn mit seinen Schülerinnen und Schülern vor der Schule. Diese Aufnahme entstand anlässlich der 100. Gedenkfeier an die Freiheitskriege von 1813.

Das Kriegerdenkmal

Die folgenden Bilder zeigen das Alltagsleben in Reußendorf.

Auch im Winter wurde Mist gefahren

Rechts: das Reußendorfer Spritzenhaus

Im Spritzenhaus befand sich der Löschwagen, der von Pferden gezogen wurde. In den Anfangsjahren besaß die Spritze keine Schläuche, so dass so nahe wie möglich an die Brandstelle herangefahren werden musste. Aus den Eimern wurde das Wasser in den Kessel gegossen, dann wurde gepumpt. Ein Mann stand auf der Spritze und lenkte den Wasserstrahl in das Feuer. In späteren Jahren erhielt die Feuerwehr zwar eine Spritze mit Schläuchen, die Pumpe war allerdings nach wie vor von Hand zu bedienen.

Die Freiwillige Feuerwehr Reußendorf im Jahre 1913

Die Freiwillige Feuerwehr mit der neuen Benzinmotorspritze im Jahre 1935

Reußendorfer Sommersänger

Der Sonntag “Lätare”, der 3. Sonntag vor Ostern, war in Schlesien der “Sommersonntag”. Nach althergebrachter Volkssitte fand an diesem Tag das “Sommersingen – Summersinga” statt. In den Morgenstunden des “Sommersonntags” gingen die Kinder “sommern”, d. h. sie zogen in kleinen Gruppen die Dorfstraße entlang, gingen von Haus zu Haus und sangen ihre “Sommerlieder”, um dafür Gaben zu erhalten. Außer einem Körbchen oder Säckchen trugen sie in den Händen den allerschönsten “Sommer”, den sie entweder selber oder mit Hilfe der Mutter daheim gebunden hatten. Der sog. “Sommer” war ein Stecken, der mit bunten Bändern verziert war und an seinem oberen Ende ein Sträußchen von Papierblumen und Tannenreislein trug. Als sangeslustige Sommerboten zogen so die Kinder durch das Dorf, um den Sieg der Sommerzeit zu verkünden.

Hochzeit in Reußendorf – das Brautpaar fahrt mit seinen Gästen zur Trauung in die Gnadenkirche nach Landeshut (Aufnahme: 1943).

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