Ruhbank

Ruhbank liegt 6 km nördlich von Landeshut.

Der Bahnhof

Ruhbank war ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt. Von der Hauptstrecke Breslau-Hirschberg zweigte man hier zu den Strecken Landeshut-Schmiedeberg, Landeshut-Liebau und über Landeshut zur Ziedertalbahn.

Das Gasthaus “Zum Kronprinz” wurde von Heinrich Wiemer ca. 1870 errichtet. Anschließend baute er für sich und seine Familie neben dem Gasthaus eine stattliche Villa. Das Gasthaus “Zum Kronprinz” wurde später von seinem Schwiegersohn Wilhelm Hoffmann übernommen. Im Jahre 1899 errichtete dieser auf seinem Grundstück ein zweistöckiges Wohnhaus, das von der Reichspost gemietet wurde. 1925 ging dieses Haus in den Besitz der Reichspost über.

Von links nach rechts: Villa Wiemer, das Postamt

Schule

Kriegerdenkmal

Haus Nr. 8 - Der Gerichtskretscham (August Franz, später August Kirschner)

Im September 1901 brannte der Gerichtskretscham vollständig nieder. Besitzer war der Bauer und Gastwirt August Franz. Der Wiederaufbau erfolgte zweistöckig. An das Gasthaus wurde zudem ein großer Vergnügungssaal angebaut. Im Jahre 1914 wurde der gesamte Besitz verkauft. Äcker und Wiesen kauften parzellenweise einige Landwirte, das Gasthaus mit allen Gebäuden  erwarb der Gastwirt August Kirschner.

Haus Nr. 17 - Gasthof "Deutsche Eiche" (Besitzer: Fleischermeister Oswald Müller)

Die Warenhandlung Wiedner

Die Bleiche

Die Bleiche wurde vor 1865 von dem Fabrikbesitzer Heinrich Tzschaschel erworben. Nach dessen Tod übernahm 1909 sein Sohn Ernst Tzchaschel die Fabrik. Im Jahre 1926 wurde sie an die Firma J. Rinkel in Landeshut verpachtet. Als Ernst Tzchaschel 1938 verstarb, gingen die Fabrik und auch die Färberei in den Besitz der Landeshuter Leinen A.G. über. 1924 erwarb der Fabrikbesitzer Max Reuter aus Rothenbach die Färberei. Durch Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse der Firma Max Reuter ging die Färberei innerhalb kurzer Zeit an den früheren Besitzer Firma Heinrich Tzschaschel zurück.

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