Lithographien aus Stadt und Kreis Landeshut

Die frühen Ansichtskarten, ursprünglich als „Correspondenz“-Karten bezeichnet, gibt es seit etwa 1870. Als Drucktechnik benutzte man meist einfarbigen Steindruck und die Auflagen waren gering. Der zunehmende Wohlstand im Kaiserreich brachte es mit sich, dass die Menschen erstmals Urlaub machten z. B. an der Nordseeküste, im Harz und im Riesengebirge. Ihre Lieben daheim sollten daran teilhaben können und so wurde die Ansichtskarte in Deutschland populär. Ihre Blütezeit ist anzusiedeln etwa ab 1890 bis 1914. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurden Ansichtskarten hauptsächlich für Grüße von Ausflügen und Reisen oder für Glückwünsche zum Geburtstag, zum Jahreswechsel oder zu anderen feierlichen Anlässen verwendet.

Ein Grund für die zunehmend größere Beliebtheit der Karten war der Einsatz der Chromolithographie („Gruss aus …“), die bunte statt nur schwarz-weiß oder einfarbig bedruckte ermöglichte. Durch den wachsenden Tourismus entwickelte sich die Ansichtskarte zu einem Massenprodukt.

Im Folgenden werden Lithographien aus Stadt und Kreis Landeshut veröffentlicht. Wir hoffen, dass es uns im Laufe der Zeit gelingen wird, möglichst viele Ansichtskarten hier zu zeigen. Selbst von den kleinsten Ortschaften im Kreise gibt es solche Lithographien. Waren die Orte in irgendeiner Form touristisch erschlossen, gab es selbstverständlich  mindestens eine „Gruss aus …“-Karte. Leider ist es völlig unbekannt, wie viele verschiedene Lithographien im Laufe der Zeit im Raum Landeshut erschienen sind.

Landeshut

Liebau

Schömberg

Es folgen die Ortschaften des Kreises in alphabetischer Reihenfolge.

Albendorf

Bethlehem

Buchwald

Grüssau

Hermsdorf städt.

Krausendorf

Kunzendorf 

Leppersdorf

Merzdorf 

Michelsdorf

Mittelkonradswaldau 

Pfaffendorf

Reußendorf 

Rudelstadt

Ruhbank 

Schreibendorf

Schwarzwaldau

Wernersdorf 

Wittgendorf 

 

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